2016

Rang 6 in Kempten / Rang 7 in München

Bei der Ritchey Challenge in Kempten reichte es relativ knapp auf der 40 Kilometer Runde nicht aufs Podium. Gesamtrang 6 am Ende.

 

Eine Woche später beim Cross-Country Rennen der Ritchey Challenge im Münchner Olympiapark erwischte ich eher einen schlechten Tag. Am Ende Gesamtrang 7.

Langlauf-Marathons in Österreich

AUSTRIALOPPET 3-Täler-Lauf Pertisau am Achensee

30 Kilometer FT – 1h 14min 27sek – Rang 20

Das wirkliche Rennen begann genau 15 Minuten vor dem Start: beim Gerangel um den besten Startplatz hab ich mich nicht gerade gut angestellt und musste an ca. 80. Stelle starten. Damit hab ich mir leider schon ein noch besseres Ergebnis verbaut, denn körperlich ging es sehr gut. Ich konnte mich im Laufe des ersten von zwei 15-KM-Schleifen, die extrem hart waren, weit nach vorn schieben und in der zweiten Runde noch einige wenige Plätze gut machen, sodass ein zufriedenstellender 20. Platz bei dem gut besetzten Rennen zu Buche stand.

 

EUROLOPPET Ganghoferlauf Leutasch in Tirol

42 Kilometer FT – 1h 49min 06sek – Rang 22

Nach dem guten Gefühl am Achensee und einem deutlich besseren Startplatz hatte ich richtig Lust auf die 42 Kilometer des EUROLOPPET Laufs. Nach 10 Kilometern hatte ich es in die Spitzengruppe geschafft. Leider trat mir ein Konkurrent den linken Stock ab. Ich musste nun mit einem ganzen Stock und Schlittschuhschritt irgendwie versuchen, die Gruppe zu halten. Nach ca. 6 Kilometern wurde mir ein Stock rein gereicht, der aber deutlich zu lang war. Leider hatte ich mich schon etwas aufgerieben und die Kraft in den Beinen ließ langsam nach. Die Längendifferenz der Stöcke tat ihr übriges und so reichte es am Ende ca. 5 Minuten hinter dem Sieger zu Rang 22. Gut – aber es wäre mehr drin gewesen ohne Stockbruch.

Langlauf-Marathons Januar 2016

Im Januar startete ich bei zwei gut besetzten Langlauf-Events und bin mit den Platzierungen sehr zufrieden.

 

VORALPEN-SKILANGLAUF, Buchenberg: 30 Kilometer,

1h 14min 55sek, Rang 7 Gesamt

 

SKI TRAIL Tannheimer Tal, Tannheim: 36 Kilometer,

1h 55min, Rang 11 Gesamt

2015

10-KM-Lauf-Wettkämpfe Winter 2015/2016

08.11.2015: 10K Lauf, Riva del Garda: 36.26 min | Platz 9

05.12.2015: Nikolauslauf München: 35.18 min | Platz 34

31.12.2015: Silvesterlauf Kempten: 36.06 min | Platz 23

Podium am P-Weg

74 Kilometer, ca. 1800 Hm; Rang 3 nach 3h 26 Min

 

An den P-Weg Marathon im nordrhein-westfälischen Plettenberg hatte ich nach dem Sieg vom letzten Jahr gute Erinnerungen. Das Wetter gestaltete sich dieses Jahr aber nicht allzu rosig, und so waren während des Rennens einstellige Temperaturen und immer wieder einsetzender Regen die ständigen Begleiter.

 

Bereits vor dem Start hatte ich ein gutes Gefühl, welches sich auch in den ersten 2 Rennstunden bestätigte. Ich hatte überhaupt keine Probleme in der Spitzengruppe, welche sich aus 4 Mann der Langdistanz und 3 Mann (meiner) Mittelstrecke zusammensetzte. Dass der frühere Nationalfahrer und jetzige Focus-Rapiro-Pilot Sebastian Mordmüller die größte Konkurrenz darstellen würde, war mir schnell klar. Jedoch fühlte ich mich stark genug, um zu kämpfen.

 

Allerdings wurde ab KM 40 dann immer wieder etwas zügiger gefahren und als ich – kurz vor einer Laufpassage – am Wenigsten damit rechnete, wurde attackiert. Ich konnte zunächst nicht folgen und ließ eine Lücke reißen. Ich war mir zu dem Zeitpunkt aber sicher, diese wieder schließen zu können. Auf der kommenden rutschigen Abfahrt hatte ich kurz Bodenkonkat und – wieso auch immer – erholte mich nicht mehr so richtig davon. Ich brachte von einem auf den nächsten Meter keinen Druckmehr aufs Pedal. Die Kälte tat dann ihr übriges und ich musste lange 30 Kilometer alleine im Regen richtig leiden, um auf Rang 3 – und vor allem irgendwie – noch ins Ziel zu kommen. Aber ich habe mich durchgebissen und konnte dann doch noch aufs Podest steigen, wenn auch mit viel zu viel Rückstand.

 

 

 

Die Breck Epic als 6-tägiges Mountainbike-Etappenrennen hält für die Starter neben einer konditionell und technisch enorm anspruchsvollen Strecke vor allem auch die Höhenlage als zusätzliche Schwierigkeit bereit.

Breckenridge im US-Bundesstaat Colorado liegt auf knapp 2900 Metern über dem Meer. Bereits eine Woche vor Beginn konnte ich meine Runden auf den Trails drehen und mich etwas akklimatisieren. Das Starterfeld war mit dem Belgischen Meiser Frans Claes, dem Südafrikameister Ben Swanepole und etlichen US-Top-Cracks bestens besetzt.

 

Etappe 1: Die ersten Milen der ersten Etappe hatte ich vor allem mit Luftnot zu kämpfen. Danach ging es aber durchaus gut. Ein kleiner Sturz verhinderte ein noch besseres Startergebnis als Platz 10. Mein Ziel war ab jetzt die Top10 im Gesamtklassement zu halten.

 

Etappe 2: Anfangs um Rang 7 gelegen musste ich vor allem in den teils sehr steilen Abschnitten zu viele Körner verschießen und wurde am Ende mit gezogenem „Parkschein“ noch durchgereicht bis auf Rang 13. Da sich die Rückstände in Grenzen hielten, war das schwächere Ende aber zu verkraften.

 

Etappe 3: Der Start gelang mir gut und auf dem French Pass auf gut 3600 Metern lag ich auf einem guten sechsten Rang. Die folgende Abfahrt ließ aber alle meine Ambitionen verschwinden. Schon die Tage zuvor hatte ich gegen die Profis, die größtenteils auf Fullys unterwegs waren, mit meinem Hardtail klare Nachteile. Auf dieser Abfahrt aber hatte ich nicht nur Durchschlag, sondern meine Hinterradfelge brach an zwei Stellen seitlich. Das hieß: langer Fussmarsch in die Aid-Station, stabilisieren mit Klebeband, Schlauch rein und irgendwo im Mittelfeld wieder weiterfahren. Mein Kopf und die Beine wollten danach nicht mehr richtig. Ich verlor viel Zeit (ca. 45 Min.) und im Gesamtklassement auch sehr viel an Boden.

 

Etappe 4: Schlimmer geht nicht? Doch. Mit Leih-Laufrad (Danke an Veranstalter Mike McCormack) erwischte ich einen prima Start und lag nach dem ersten Anstieg auf Podiumskurs, bereits mit 1 Minute Vorsprung auf Rang 5. In der Abfahrt fuhr ich an dritter Stelle als die beiden Fahrer vor mir ein riesiges Wasserloch übersahen. Einer stürzte leicht, ich konnte nicht mehr ausweichen und nahm mit dem Hinterrad die volle Breitseite an Steine mit. Es zischte…Platten. Zwei CO-2-Kartuschen brachte keine Luft wieder in den Reifen, da ich einen Cut hatte. Ich zog einen Schlauch ein. An „Sch…tagen“ funktioniert dann nicht mal die Handpumpe und so musste ich warten, bis mir meine Freundin weitere CO2-Kartuschen gab. Einen Kilometer später: wieder platt. Wieder Schlauch und Kartusche, dann Weiterfahrt und Stau in den unzähligen Trails, so dass ich am Ende wieder fast eine Stunde kassierte.

 

Etappe 5: Der Wheeler-Pass liegt auf 3800-3900 Metern und war höchster Punkt der Strecke. Ich war wieder auf Rang 5-7, als es in einer Tragepassage ging. Die Etappe hatte nicht viel mit Mountainbikerennen zu tun. Steinermeere verhinderten ein Fahren meist und so war ich gut 1,5 h zu Fuss unterwegs und wurde leider etwas durchgereicht, sodass ich am Ende auf Rang 13 wieder in Breckenridge ankam.

 

Etappe 6: Der Lichtblick. Ich wusste, dass mir diese Etappe mit schwierigem Terrain aber fahrbarem und nicht zu steinigem Untergrund am besten entgegen kommen sollte. Vor allem war mal mehr als 500 Meter Schotterstraße dabei, wo man entweder verpflegen und einen Rhythmus fahren konnte. Ich ordnete mich auf Rang 4 gemeinsam mit US-Giant-Profi Carl Decker ein. Ich merkte aber, dass ich an diesem Tag wohl besser als der Amerikaner war, bleieb aber bis Rennhälfte an seinem Hinterrad, da er auch bergab eine gute Linie für mich vorzeigte. Als es zum zweiteh Mal ca. 7 Kilometer lang den Boreas Pass auf Schotterstraße (5-6%) hochging, schloss Drew Fenn zu uns auf und ging auch gleich vorbei. Decker musste reißen lassen, ich biss mich fest. Fenn legte ein solch brutales Tempo vor, dass wir bald den 2.- und 3.-Platzierten vor uns sahen. Auf der Abfahrt konnte Fenn die beiden Überholen, mir gelang zum Abschlusstrail nur der Aufschluss. So kam ich nicht mehr vorbei und finishte mit 1,5 Minuten Rückstand auf den Belgischen Meister und Gesamtsieger Claes und nur 5 Sekunden auf das Podium als Fünfter. Gesamt wurde ich noch 15. Die Top10 hätte ich sicher geknackt. Schade.

 

Alles in allem war es eine besondere Erfahrung. Das Rennenfahren und Schlafen auf 3000 Metern wird sich zudem sicher auch sehr positiv auswirken.

 

Bilder sind privat, bzw. von den Breck Epic Fotografen Michael Kane, Liam Doran, Eddie Clark.

 

Breck Epic, Stage-Race Breckenridge, Colorado

BIKE FOUR PEAKS 2015

 

Das internationale 4-Tages-Etappenrennen

BIKE Four Peaks führte in diesem Jahr durch Kärnten.

Mein seit einiger Zeit erstes Etappenrennen wollte ich einfach gut durchstehen, weshalb ich in den

vergangenen Wochenenden auch ein paar längere Trainings und Rennen absolvierte (Rang 15 Straße Ottacker, Rang 15 Tegernsee-Marathon

Langstrecke).

 

Die vier Etappen waren alle mit über 2000hm ausgestattet, wobei vor allem Etappe 1 und 3 mit mega langen und teils steilen Anstiegen nicht gerade auf mich zugeschnitten waren. Am Ende stehen nun ein im internationalen Feld guter 22. Gesamtrang und vor allem mit der vierten Etappe ein richtig gutes Gefühl zu Buche.

 

Etappe 1 (49KM / 2350HM): Am ersten langen Anstieg mit 1100hm am Stück kam ich gar nicht so schlecht ins Rennen und überquerte diesen um Rang 20. Leider verlor ich auf der anspruchsvollen Abfahrt und im zweiten 1100hm-Anstieg noch einige Plätze = Tagesrang 27.

 

Etappe 2 (91KM / 1900HM): Ich fand gut ins Rennen und war nach dem ersten Anstieg in einer Gruppe, die am Ende um Rang 10 kämpfte. Leider war ich in einer Laufpassage zu langsam unterwegs, verlor die Gruppe und - da dann ein langes Flachstück folgte – noch 8 Minuten. Etwas schade. Tagesrang 28.

 

Etappe 3 (59KM / 2420HM): Die „Königsetappe“ war für mich die Härteste. Im ersten 1300hm-Anstieg schmerzten meine Beine enorm und ich konnte nur im Sparmodus noch durchfahren. Anscheinend ging es einigen anderen aber noch mieser, denn = Tagesrang 25.

 

Etappe 4 (72Km / 2120HM): Die vierte und letzte Etappe war meine Beste. Erstmals seit langer, langer Zeit hatte ich kein Müdigkeits- oder Schwächegefühl, was mich im Frühjahr sonst teils die ganze Woche bis vor Starts begleitet hatte. Das Resultat: es ging einfach mal ganz normal und siehe da: ich fand mich in der Verfolgergruppe mit den Rocky-Mountain-Pros Thaler und Islitzer, dem Bulls-Profi Sahm usw. wieder. Ich hatte bis zum vorletzten Anstieg nur selten kurz Mühe, das Tempo mitzugehen. Da am Ende aber über zwei Anstiege noch 900HM warteten, nahm ich am Vorletzten etwas raus und konnte einigermaßen solide durchziehen. Der „Bulle“ Stefan Sahm überholte mich auf den letzten Meter des letzten Anstiegs. Auf der Abfahrt machte ich keine Zeit mehr auf ihn gut, und finishte so auf einem guten 19. Rang mit 6 Minuten auf den Sieger. Viel besser aber: ich fühlte mich endlich mal wieder normal gut und zeigte mir selbst, dass ich es noch nicht verlernt habe, Rennen zu fahren.

 

Fazit: es war (zu) steil – aber ich bin sehr zufrieden und warte jetzt auf den „Formschub“ ☺

Rang 5 bei den Albstadt Classic

 

Über eine 23-KM-Runde konnte ich bei den Albstadt-MTB-Classic im Rahmen des UCI Weltcups den fünften Gesamtrang belegen.

 

Wirklich gut ging´s nicht. Ich ließ mich aber nicht durcheinander bringen und fuhr einfach meinen Stiefel. Die Spitze war nach dem ersten langen Anstieg knapp

1 Minute weg, danach folgte die Verfolgergruppe, in der auch ich vertreten war.

 

Ich bog auf Rang 3 auf die letzten 3 Kilometer ab, mit

ca. 10 Sekunden Vorsprung auf ein Duo, das aber

ca. 1,5 Kilometer vor dem Ziel auf mich auffuhr. Leider ging ich davon aus, dass das Ziel wie im vergangenen Jahr nach einer Rechtskurve kommen würde und war dort auch recht gut positioniert. Jedoch mussten noch ein paar Meter auf der Wiese zurückgelegt werden. Damit war ein noch besserer Rang futsch.

Die ersten MTB-Rennen: 2 x Podium

 

Nach dem Rennen Ende März in Pfullendorf stand ich zum ersten MTB-Rennen der Saison in Münsingen am Start. Leider verliefen Münsingen (Rang 19), Veringendorf (wegen Übelkeit ausgestiegen) und auch Kempten (Rang 7, Kurze Runde) nicht nach meinen Vorstellungen.

 

Umso besser lief es mit Partner Tobi Franke (Laufsport Saukel b_faster) bei der Seelina Team Challenge in Moosbach. Hier konnten wir – wenn auch denkbar knapp unterlegen – den zweiten Gesamtrang einfahren- bzw. –laufen. Tobi war extrem stark, ich dagegen hatte jede der drei zu absolvierenden 8-KM-Schleifen zwei starke Sportler des Teams Sport Haschko im Schlepptau, die in der Finalrunde geschickt die „Teamkarte“ ausspielten, sodass ich am Ende mit Rang zwei zufrieden sein musste.

 

Das eldoRADo Bikefestival in Wörgl bei Kitzbühel war am vergangenen Wochenende die nächste Station auf der ‚Formsuche‘. Beim Bergrennen am Freitag hatte ich einen schlechten Tag erwischt, am Sonntag beim Marathon war dann aber endlich ein gutes Ergebnis möglich.

 

Marathon Wörgl: 45 Kilometer / 1100 Höhenmeter
Rang: 1 bzw. 2

Nach 5 flachen Kilometer kam gleich der Scharfrichter des Tages mit knapp 1000 Höhenmeter am Stück. Ich fuhr einfach von Beginn unten weg mein Tempo, welches aber wohl zumindest so schnell war, dass ich stets an Position zwei den teil steilen Anstieg hochkletterte. In etwa nach

500 Höhenmetern hatte ich den Führenden Robert Berger erreicht, der als Leichtgewicht mega stark im Anstieg war. Die lange Abfahrt nahmen wir gemeinsam, wobei ich ganz locker dranbleiben und mich gut erholen konnte, da mein neues Renn-Fully, welches ich erstmals in einem Marathon eingesetzt habe, hier seine Dienste bestens verrichtete.

 

Da dann jetzt zum Schluss eine fast 20 Kilometer lange Flachpassage wartete, verzichtete ich auf einen Angriff, und da wir komplett zusammenarbeiteten, wollten wir uns auch nicht gegenseitig absprinten und vereinbarten, dass wir gemeinsam ins Ziel rollen würden. Roberts Vorderrad war dabei wohl minimal vor meinem, sodass er auf Rang 1 und ich auf Rang 2 gewertet wurde.

 

Für uns war es aber einfach ein gemeinsam erkämpfter Doppelerfolg. Es hat Spaß gemacht und ich hatte mal wieder einen besseren Tag.

So kann´s weitergehen.

Gutes erstes Saisonrennen

 

Der Schmolke-Carbon Cup in Pfullendorf über 55 KM und ca. 800hm sollte mein erstes Radrennen der Saison werden. Neben starker Konkurrenz mit Pro-Conti-Fahrern aus Deutschland und Österreich und der konditionell anspruchsvollen Rundstrecke, die 15x zu befahren war, hatten wir es mit einem ordentlichen Wind zu tun, der das Rennen noch etwas schwieriger machte.

 

Die ersten Runden des KT, A, B, C- Rennens wurde ständig attackiert und es war trotz guter Beine schwer für mich, immer richtig zu entscheiden, ob ich nun mitgehen oder abwarten sollte. Gerade als ich einen kleinen Vorstoß gewagt hatte, ging dann leider die entscheidende Dreiergruppe. Ich musste mich in dem Moment erstmal sammeln und verpasste so den Zug.

 

Die Verfolgergruppe schrumpfte nun von Runde zu Runde, sodass am Ende nur noch 10 Mann übrig blieben, die das Tempo halten konnten. Die Gruppe lief allerdings nie richtig und anstatt gemeinsam und gleichmäßig zu versuchen, den Rückstand zu verringern, wurde ständig attackiert und wieder gebummelt.

 

So ging es am Ende nur noch um Rang 4. Ich hatte am Berg nie Probleme gehabt, aber zwei Runden vor Ende machten meine Beine genau dort zu. Mit viel Willen und mit Hilfe meines Scott Foil, das seinen ersten Renneinsatz hatte und einfach nur Hammer sensationell läuft, schaffte ich aber nochmals den Anschluss für die allerletzte Runde. Wieder unten am Zielberg angekommen wurde dann aber attackiert und ich musste die Jungs ziehen lassen. Am Ende stand Rang 13 und ein gutes Gefühl. Es gewann der Deutsche Bergmeister Sebastian Baldauf.

Voralpen-Skilanglauf, 30 KM: 2 x 15 KM Runde, Skating, Rang 9

Rang 9 im Schneesturm von Buchenberg

 

Seit dem SkiTrail im Tannheimer Tal, den ich als 23. beendete, sammelte ich mit 4 zusätzlichen Stunden auf Langlauf-Skiern nicht unbedingt so viele Zusatzkilometer, dass man eine deutliche Steigerung meines Befindens erwarten hätte dürfen.

 

Aber weit gefehlt. Schon kurz nach dem Start des Voralpen-Skilanglauf in Buchenberg über 30 Kilometer merkte ich, dass dieses Mal wirklich was drin war im Tank. Leider verpasste ich aufgrund eines kleinen Staus die erste Gruppe, was vielleicht zu einem noch besseren Ergebnis hätte führen können. Dafür aber konnte ich die erste von 2 Runden a 15 Kilometer, die enorm selektiv waren, „locker“ in der Gruppe von Rang 10-20 mitlaufen. Eine Flucht nach vorne war zu diesem Zeitpunkt nicht sinnvoll und so hatte ich bei einem Puls von 150 auch noch die nötigen Körner für Runde zwei mit aufgespart.

 

Die Gruppe verkleinerte sich immer mehr und schon bald lief ich um Rang 9-11, als es 5 Kilometer vor Schluss in Richtung Ziel ging. Meine zwei Begleiter konnte ich knapp abschütteln, ebenso knapp reichte es nicht mehr, den dann 8.-Platzierten noch einzukassieren.

 

Ich bin aber rundum zufrieden. Mit meiner ersten Rundenzeit wäre ich auf der „kleinen“ Runde trotz lockerer erster Runde auf Rang 5 gelaufen, die Veranstaltung über die 30 Kilometer war dafür mit einem Sieger aus dem Nationalteam gut besetzt und vor allem war mein Körper „bereit“, auch in der Disziplin Skilanglauf ein bisschen was zu leisten.

25. Januar 2015

Platz 23 und viel Spass auf schmalen Latten

 

Beim SKI-TRAIL im Tannheimer Tal konnte ich einen zufriedenstellenden und guten 23. Platz erreichen. Nachdem ich bisher ganze 5 Mal auf den Skating-Ski diesen Winter gestanden hatte, entschied ich mich für die etwas kürzere

38-Kilometer-Runde beim Skimarathon-Klassiker in Tirol.

 

Das gesamte Rennen über hatten wir mit Sturmböen, großen Schneemengen und einer aufgrund der Schneemassen nicht immer perfekten Loipe zu kämpfen.

Ich konnte mich im ersten Drittel in der 2. Verfolgergruppe festsetzen, in welcher das Tempo hoch, aber noch sehr angenehm war. Langsam aber sicher arbeitete ich mich etwas weiter nach vorne und war dann so um Rang 18 gelegen, als es auf die letzten 10 Kilometer ging.

 

Langsam aber sicher machte sich dann auch mein Oberkörper bemerkbar und ich hatte zu tun, nicht unsauber zu laufen. Leider war der letzten kleine Zieher zu viel für mich und ich musste noch 5 Läufer vorbeilassen. So kam Rang 23 heraus, der mich sehr zufrieden stimmt.

 

Es hat großen Spaß gemacht. Meine „Pumpe“ war nie im Rennen am Anschlag, sondern eher die fehlende spezifische Kraft fürs Skating der limitierende Faktor.